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10 Fragen an Dinkel Garten AG

Im vergangenen Dezember wandten sich Armand Dinkel und Michael Vonlanthen an mich. Die beiden Mitglieder der Geschäftsleitung sowie die Mitarbeitenden der Firma Dinkel Garten AG wollten sich mit der internen Kommunikation und der Förderung der Zusammenarbeit auseinandersetzen. 

Gemeinsam skizzierten wir einen passenden Prozess, den wir im Frühjahr 2024 starteten. Im März fand ein halbtägiger Kick-Off-Workshop mit 22 Mitarbeitenden statt. Im Mai und September folgten Supervisionen, die je nach Geschäftsbereich in Untergruppen durchgeführt wurden. Ein weiterer Workshop ist für November geplant.

Michael Vonlanthen, Garten- und Landschaftsplaner HF und Mitglied der Geschäftsleitung, sowie Alina Schärli, Lernende Gärtnerin EFZ im 3. Lehrjahr, geben Einblick, wie sie diesen Prozess erlebten, welche Erkenntnisse sie und ihre Kolleg*innen daraus gezogen haben und ob sie eine externe Prozessbegleitung für handwerkliche KMU weiterempfehlen würden.

Naturnahe Gärten, Nachhaltigkeit und Teamdynamik

Sehr geehrter Herr Vonlanthen, sehr geehrte Frau Schärli, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen, uns Einblicke in Ihren Entwicklungsprozess zu gewähren. Könnten Sie sich bitte kurz vorstellen?

Michael Vonlanthen: Ich bin gelernter Landschaftsgärtner und seit 8 Jahren bei der Dinkel Garten AG tätig. In meiner Funktion als Planer und als Mitglied der Geschäftsleitung übernehme ich viele verschiedene Aufgaben, die mich herausfordern und dazu anregen, stetig zu lernen und mich weiterzuentwickeln.

Alina Schärli: Seit August 2023 absolviere ich meine Ausbildung zur Landschaftsgärtnerin EFZ bei der Dinkel Garten AG. Dies ist meine Zweitausbildung. Zuvor habe ich an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Winterthur eine Ausbildung zur Ergotherapeutin abgeschlossen.

Was zeichnet die Firma Dinkel Garten aus und wie ist sie organisiert?

Michael Vonlanthen: Uns verbindet die Liebe zur Natur und die Freude am Gärtnerhandwerk, was einen starken Zusammenhalt schafft. Das gemeinsame Gestalten von vielfältigen und naturnahen Gärten erfordert das Mitdenken und die aktive Mitarbeit aller. Deshalb pflegen wir flache Hierarchien und fördern den Austausch verschiedener Ideen und Meinungen im Entstehungsprozess – sei es zu Themen wie Gartenbau, Nachhaltigkeit oder zwischenmenschlichen Aspekten.

Alina Schärli: Für mich sind zwei wesentliche Punkte entscheidend: das soziale Miteinander und die Leidenschaft für Natur und Beruf. Bei der Dinkel Garten AG gibt es viele Mitarbeitende, die sich intensiv für Pflanzen und ökologische Zusammenhänge interessieren und dieses Wissen im Berufsalltag einbringen. Zudem wird grosser Wert auf ein gutes Arbeitsklima gelegt.

Was war der Anlass, Supervision und eine Prozessbegleitung für Ihre Organisation und Ihr Team in Anspruch zu nehmen?

Michael Vonlanthen: Obwohl wir fachlich auf hohem Niveau arbeiten, unterliefen uns immer wieder einfache Fehler, weil die Kommunikation zwischen den Verantwortlichen nicht abgestimmt war. Zunächst versuchten wir, das Problem intern durch digitale Tools oder Besprechungen zu lösen – teils mit Erfolg, teils ohne. Nach einer Analyse in der Geschäftsleitung kamen wir zu dem Schluss, dass wir die Kommunikation an der Basis verbessern müssen, weshalb wir den Kontakt zu Christoph Vecko suchten.

Welche Erwartungen und Vorstellungen hatten Sie zu Beginn des Prozesses und zur externen Begleitung?

Michael Vonlanthen: Meine Hoffnung war vor allem, dass sich alle auf den Prozess einlassen und wir eine gemeinsame Grundlage finden, um an Herausforderungen und Problemen arbeiten zu können.

Wie haben Sie die Methodik, die Gestaltung des Prozesses und die externe Begleitung erlebt?

Michael Vonlanthen: Von Anfang an war die Atmosphäre angenehm und das Setting gut strukturiert. Wir erhielten klare Aufgaben, die wir in verschiedenen Gruppen besprachen. Anschliessend tauschten wir uns als Gesamtteam über die erarbeiteten Inhalte aus. Christoph Vecko moderierte sehr angenehm und ergänzte an entscheidenden Stellen mit wertvollen Inputs.

Alina Schärli: Die Begleitung war sehr angenehm. Herr Vecko verstand es, die gesamte Gruppe zu integrieren und verschiedene Perspektiven einzubringen. Die Sitzungen waren gut strukturiert, was half, Schlüsselthemen herauszuarbeiten und konkrete Lösungen zu entwickeln, die uns bei der Umsetzung der Änderungen im Alltag halfen.

Konnten durch die externe Prozessbegleitung neue Erkenntnisse oder Möglichkeiten sichtbar gemacht werden?

Alina Schärli: Ja, durch die Begleitung konnten wir verschiedene Einsichten gewinnen. Wir begannen mit dem allgemeinen Ziel, die Kommunikation im Team zu verbessern, und stellten fest, dass uns vor allem das Thema Feedback und das Ansprechen unangenehmer Themen Schwierigkeiten bereitete. In den Supervisionen erarbeiteten wir konkrete Lösungsvorschläge und Veränderungsansätze.

Gab es schwierige oder heikle Situationen in den Teamsupervisionen?

Michael Vonlanthen: Ich habe oft darüber nachgedacht, wie viel ich mit allen teilen möchte – nicht weil die Situationen schwierig waren, sondern weil ich abwog, wie viel Privates in einem geschäftlichen Umfeld geteilt werden sollte.

Alina Schärli: Supervisionen können schnell auch persönliche und herausfordernde Themen berühren. Ich empfand den Umgang mit diesen Themen als sehr angenehm. Herr Vecko schaffte eine sichere Atmosphäre, wodurch heikle Situationen einfacher angesprochen werden konnten.

Wo steht Ihr Team heute im Vergleich zum Start des Prozesses?

Michael Vonlanthen: Viele Mitarbeitende haben bereits nach dem ersten Workshop begonnen, die besprochenen Inhalte in den Alltag zu integrieren. Wir haben ein neues Austauschformat etabliert, das wir regelmässig pflegen. Insgesamt wurde schon viel angestossen und umgesetzt.

Alina Schärli: Die Supervision hatte einen positiven Einfluss auf die Zusammenarbeit. Viele Ideen konnten einfach umgesetzt werden, andere benötigen mehr Zeit und eine langfristige Begleitung, um weiterentwickelt zu werden. Eine externe Supervision hilft, diese Veränderungen gewinnbringend umzusetzen.

Für wen würden Sie externe Prozessbegleitung oder Teamsupervision empfehlen?

Michael Vonlanthen: Allen Teams, die bereit sind, sich weiterzuentwickeln, aber mit internen Mitteln an ihre Grenzen stossen.

Alina Schärli: Vor allem für Teams, die sich nicht nur auf ihre Arbeit, sondern auch auf das "Drumherum" konzentrieren möchten.

Würden Sie die Dienstleistungen von Christoph Vecko weiterempfehlen?

Michael Vonlanthen: Ich würde Christoph Vecko uneingeschränkt empfehlen. Für uns als KMU war der Schritt nicht einfach, aber die anfänglichen Zweifel wurden schnell ausgeräumt. Die Begleitung hat uns als Team sehr weitergebracht.

Alina Schärli: Auf jeden Fall! Eine professionell geleitete Supervision ist bereichernd und hilft, Probleme zu erkennen und zu lösen. Christoph Vecko stellt geschickt Fragen und unterstützt Gruppen dabei, wichtige Schlüsselthemen zu ergründen und konkrete Umsetzungsideen zu entwickeln, die den Übertrag in den Alltag erleichtern.

Dinkel Garten AG

Die Dinkel Garten AG bietet umfassende Dienstleistungen im Gartenbau, von der Planung über die Gestaltung bis hin zur Pflege von Gärten und Grünanlagen. Sie spezialisiert sich auf naturnahe Lösungen und setzt auf nachhaltige, ästhetisch ansprechende Konzepte für private und öffentliche Räume.

dinkel-garten.ch

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