Christoph Vecko
Warum also nicht mit dieser Energie arbeiten und die Themen beim Namen nennen, anstatt sie zu tabuisieren oder sich an Zielen zu messen, die häufig unerreichbar scheinen? Bereits in meiner Masterarbeit habe ich mich mit der Entwicklung von Organisationen auseinandergesetzt. Es war mir wichtig, sowohl den Entwicklungsprozess als auch die «DNA» der Organisation, der Belegschaft oder des Teams im Blick zu behalten. Deshalb wählte ich den Titel: Wie können sich Non-Profit-Organisationen professionalisieren, ohne ihre Seele zu verkaufen?
Dieser Titel steht im Kern für meine Arbeitshaltung: hinzuschauen, notwendige und tiefere Veränderungen zu begleiten – ohne die gesamte Organisationsrealität auf den Kopf zu stellen. Dieses Prinzip hat sich in zahlreichen Projekten und Prozessbegleitungen bewährt: für Non-Profit-Organisationen und Stiftungen, öffentliche Institutionen und Unternehmen.
Mein Werdegang
Ich mag Menschen – mal mehr und mal weniger – aber ich mag sie. Das war schon in meiner Jugend so, ebenso in meinem Erstberuf als Zimmermann und später erneut beim Start meiner Laufbahn im Bereich der Sozialen Arbeit.
Nach meiner Lehre begann ich ein Praktikum in einem für mich neuen Arbeitsfeld. Es folgten die Ausbildung zum Sozialpädagogen sowie verschiedene Tätigkeiten als Projektleiter, Bereichsleiter und Beratungsperson. Mein beruflicher Alltag war vielseitig und spannend, und dennoch liess mich das Interesse an Menschen und ihren Beziehungen nie los.
Organisations- und Gruppendynamik
Mit dem MAS in Change und Organisationsdynamik und der anschliessenden Ausbildung zum Lehrtrainer für Gruppendynamik (DGGO) fand ich einen Ort, an dem ich über mehrere Jahre hinweg diesen Fragen vertiefend nachgehen konnte. Im Verlauf dieser rund siebenjährigen Lernreise schärfte ich meinen Blick und meine Wahrnehmung für Dynamiken in Teams, Gruppen und Organisationen.
Ich weiss, wie ich Menschen darin unterstützen kann,
- tragfähige Arbeitsbeziehungen aufzubauen,
- einen sicheren Umgang mit Konflikten zu entwickeln,
- schwierige Themen anzusprechen
- oder Klarheit über die eigene Rolle zu finden.